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Was ist gesund? 12 Regeln für eine gesunde Ernährung

Was ist gesunde Ernährung? Was bedeutet gesund?

Die Fragen sind schwierig zu beantworten. Im Grunde kann man aber sagen, dass es keine umfassende Gesundheit geben kann, ohne sich entsprechend zu ernähren. Riskant auszusprechen, denn viele Menschen ernähren sich sehr ungesund, fühlen sich allerdings fit und haben keine Krankheiten.

In der Mehrheit ist es aber so, dass eine gesunde Ernährung immer Körper und Geist positiv beeinflusst. Es ist belegt, dass eine gesunde Ernährung viele Krankheiten, wie beispielsweise Krebs, verhindert bzw. das Risiko stark reduziert werden kann. Zusätzlich ist belegt, dass es allen Menschen mit einer gesunden Ernährung besser geht.

Die meisten sich ungesund ernährenden Menschen wissen also gar nicht, wie viel besser es ihnen gehen würde, würden sie sich besser ernähren. Ist das so?

Für die meisten Menschen kann man diese Frage bejahen. Nur sehr wenige Leute beschäftigen sich mit einer gesunden Ernährung.

Es ist umständlicher als einfach zur nächstbesten Nahrung zu greifen. Es kostet mehr Zeit und vielleicht auch etwas mehr Geld. Zusätzlich gehört es oftmals nicht zur Gewohnheit.

Menschen sind Gewohnheitstiere. Was der Bauer nicht kennt, das isst er auch nicht. Ein uraltes Sprichwort – und es stimmt zu 100%. Wenn wir uns nicht bemühen aus der Gewohnheit auszubrechen, werden wir langfristig nichts ändern. Daher auch der Jojo Effekt nach einer Diät. Sobald die alten Gewohnheitsmuster wieder zurück kehren und man seine Ernährung nur kurzfristig umgestellt hat, wird der Ausgangszustand wieder eintreffen.

Was ist denn nun eigentlich gesund und wie sieht eine gesunde Ernährung aus?

Eine gesunde Ernährung stellt die für den Organismus optimale Ernährung dar. Deshalb geht es darum die wichtigen Makro- (Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate) und Mikronährstoffe (Vitamine und Makro- und Mikrostoffe) optimal zu decken.

Um kompromisslos dem Körper eine optimale Ernährung zu bieten, sollten folgende 12 Regeln beachtet werden.

ACHTUNG: Diese Regeln alle strikt zu verfolgen, stellt die optimalste Ernährungsform für uns Menschen dar. Einige Einschränkungen lassen sich natürlich immer machen – welche das sind, muss jeder für sich entscheiden. Das kann zum Beispiel sein: der Kaffee am Morgen oder die Pizza Freitagabend mit Freunden. Ihr müsst Euch wohl fühlen – also entscheidet für Euch!

Keine verarbeiteten Lebensmittel:Unverarbeitete Lebensmittel sollten immer vorgezogen werden. So sind Kartoffeln beispielsweise deutlich gesünder als Nudeln. Lebensmittel, die durch die Lebensmittelindustrie entstehen bzw. die es ohne diese Industrie gar nicht geben würde, sollten vermieden werden.

Keine lange Zutatenliste: Eine lange Zutatenliste kann für das Produkt nichts gutes bedeuten. Es heißt, dass sehr viele Stoffe dem Produkt bei der industriellen Verarbeitung zugeführt wurden und es alles andere als natürlich und gesund ist.

Essen, wie die Affen es tun: Es ist biologisch bewiesen, dass wir Menschen von den Affen abstammen. Tiere haben einen Instinkt für gesunde und optimale Ernährung. Schaut man sich nun die Nahrung eines Schimpansen in der freien Wildnis an, sieht die Zusammensetzung wie folgt aus: 2% Fleisch, 40% Gemüse, 50% Früchte und 8% Nüsse und Hülsenfrüchte

Keine Weizen und kein Gluten:Weizen sind das beliebteste und am häufigsten gewählte Getreide der Menschen. Weizenbrot und -brötchen, Pizzateig, Nudeln und vieles mehr werden hauptsächlich in Weizenform gekauft und konsumiert. Dabei sind Weizen überhaupt nicht gesund! Meistens wird den Weizenprodukten noch vieles zugeführt bei der Verarbeitung zum Brot oder anderem. Getreide enthält zusätzlich noch recht viel Gluten, welches heutzutage stark in der Kritik ist. Viele Menschen leiden unbemerkt an einer Glutenintoleranz. Was Gluten genau ist, erfahrt ihr hier. Allerdings können wir uns merken: Glutenhaltige Lebensmittel sind nur in Maßen okay! Der Glutenkonsum in einer durchschnittlichen Ernährung ist zu hoch und damit ungesund.

Keine (Kuh-)Milch: Milch ist zweifelsohne für Kälber super wichtig, allerdings keinesfalls für den Menschen. In einer optimalen Ernährung wird auf Milch und alle Milchprodukte verzichtet.

Kein Fleisch: Das Thema Fleisch ist ein sehr schwieriges, da hier die Ethik eine wichtige Rolle spielt. Wir können aber festhalten, dass in unserer Gesellschaft zu viel schlechtes Fleisch konsumiert wird. Mit Antibiotikum und Kraftfutter vollgestopfte Tiere können keine Basis für ein gesundes Stück Fleisch sein. Objektiv betrachtet kann Fleisch in kleinen Mengen auf den Speiseplan gehören, da der komplette Verzicht Nachteile haben kann. Aber nicht muss! Wenn man sich diesem Verzicht bewusst ist (als Vegetarier und Veganer) kann es sehr gut ausgeglichen werden. Ob Fleisch ja oder nein ist daher eine Frage der eigenen Entscheidung. Damit Fleischessen aber gesund bleibt, darf es zu oft in der Woche gegessen werden.

Möglichst viel Rohkost: Der Mensch ist das einzige Lebewesen, welches kocht, Fleisch brät, Gemüse gart und Kartoffeln kocht. Insbesondere beim Gemüse können wir auf Rohkost zurückgreifen, denn dies ist am gesündesten. Die Vitamine und Mineralstoffe sind noch vollständig vorhanden.

Viel grünes Blattgemüse: Grünes Blattgemüse gehört zu den besten Superfoods schlecht hin. Es gibt kaum ein für den Menschen besseres und gesünderes Lebensmittel. Wir sollten täglich dafür sorgen, grünes Blattgemüse zu konsumieren.

Kein Zucker: Industriell hergestellte Lebensmittel gehören nicht in eine optimale gesunde Ernährung. Aus diesem Grund kann raffinierter Zucker, also Haushaltszucker, nicht gesund sein. Im Gegenteil, Zucker ist eines der schlimmsten Gifte für die Zellen im Körper. Der Mensch ist nicht auf den Zuckerkonsum angewiesen. Durch die Fructose in Früchten und Obst hat der Körper genügend Zuckerzufuhr. Auf Zucker kann und sollte zu 100% verzichtet werden.

Keine Zusatzstoffe: Den meisten industriell verarbeiteten Lebensmittel werden Zusatzstoffe beigemischt. Wie wir unter 1. gelernt haben, sollten wir auf verarbeitete Lebensmittel verzichten. Ein Grund dafür sind die enthaltenen Zusatzstoffe, auf die wir zu 100% verzichten sollten. Diese verbessern oft Geschmack, Aussehen und/oder Haltbarkeit der Produkte. In der EU gibt es eine Liste mit allen zugelassenen Zusatzstoffen. Bekannt ist, dass keiner davon dem Körper etwas Gutes tut und deshalb vermieden werden sollten.

Keine minderwertigen Öle und Fette:Öle und Fette sind die einzigen Stoffe, die ohne Filterung direkt zum Herzen gelangen. Es ist von hoher Wichtigkeit für unsere Gesundheit, hochwertige Öle für verschiedene Gebräuche einzusetzen. So ist ein hochwertiges Olivenöl im Salatdressing super, allerdings nicht zum Erhitzen und Braten in der Pfanne gedacht. Öle wie Sonnenblumenöl und Rapsöl sollten nicht konsumiert werden. Kokosöl zum Braten kann diese minderwertigen Öle bestens ersetzen.

Kein Alkohol, kein Nikotin und kein Koffein: In einer optimalen Ernährung, die dem Körper am besten tut und am gesündesten ist, haben die genannten drei Stoffe keinen – absolut keinen – Platz.

Zusammenfassend – aus diesen 12 Regeln hervorgehend – kann man sagen, dass eine optimale Ernährung auf vielen pflanzlichen und natürlich vorkommenden Lebensmitteln beruht.

Der Verzicht auf Gluten, Weizen, Zucker, minderwertige Öle, Zusatzstoffe, verarbeitete Lebensmittel, Milch, zu viel Fleisch, Alkohol, Nikotin und Koffein ist der Grundstein für eine optimale Nährstoffzufuhr. Wer sich dann an eine ausgewogene, sehr pflanzlich basierte Ernährung hält, ist auf dem besten Wege den Körper und die Psyche mit einer optimalen Ernährung zu unterstützen.