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Glutenfrei ernähren – Das sagt die Wissenschaft zum Trend

Glutenfreie Ernährung ist in den vergangenen Monaten und Jahren zu einem Trend geworden. Was Gluten eigentlich ist, erfahrt ihr hier.

Es ist mittlerweile bekannt, dass einige Menschen unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, ohne es zu wissen. Ein aufgeblähter Bauch, ein Unwohlsein nach glutenhaltigem Essen und Trägheit sind nur einige typische Symptome einer Unverträglichkeit. Viele Menschen wissen nicht um eine mögliche Glutenintoleranz und vermuten eine Laktoseintoleranz, zu viel Fett oder Zucker oder denken sich auch einfach nichts.

Dies ist allerdings fatal.

Ernährung soll unseren Körper optimal unterstützen.

Es ist definitiv nicht richtig, wenn es uns nach dem Essen nicht gut geht. Dann haben wir schlicht und einfach das Falsche konsumiert. Und was falsch ist, ist individuell. Jeder Körper reagiert anders und benötigt Nährstoffe in verschiedenen Mengen.

Gluten ist ein Klebereiweiß und wird in vielen verarbeiteten Lebensmitteln verwendet. Wer sich nun auskennt mit gesunder Ernährung weiß, dass verarbeitete Lebensmittel reduziert konsumiert werden sollten. Außerdem enthalten viele Getreidesorten Gluten. Dazu zählt das allbekannte Weizen, der Roggen, der Hafer und der Dinkel.

Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Menschen mit einer Glutenintoleranz oder Zöliakie nach der Umstellung auf glutenfreie Ernährung eine Besserung erfahren. Die meisten haben anschließend keine Ernährungsprobleme mehr.

Es ist allerdings nicht bewiesen, dass Menschen ohne Intoleranz bei glutenfreier Ernährung eine Besserung der Gesundheitszustandes spüren. Dies kann allerdings daran liegen, dass sich keiner auskennt und bestimmte Nährstoffe einfach ganz weggelassen werden. Oftmals wird die Vollkornzufuhr auf Null gefahren, was wiederum nicht gesund zu sein scheint. Einer Studie des British Medical Journals zufolge unterstützt eine vollkornhaltige Ernährung die Herzgesundheit, sollte das Herz zu Problemen neigen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine glutenfreie Ernährung nicht gesünder ist als eine glutenhaltige, wenn keine Sensibilität oder Unverträglichkeit vorliegt.

Trotzdem sind wir der Ansicht, dass wir in der heutigen Zeit zu viel Gluten zu uns nehmen und empfehlen daher glutenfreie Lebensmittel mit in die Ernährung einzubauen. Wenn wir uns optimal ernähren und auf viele verarbeitete Lebensmittel, sowie Weizen und Zucker verzichten, reduzieren wir automatisch unsere Glutenzufuhr.

Ein gutes Vollkornbrot ist nicht schädlich, allerdings nicht optimal, wenn am selben Tag noch Nudeln und Pizza konsumiert werden. Wir sind der Überzeugung, dass eine leichte und für den Körper optimale Ernährung nicht aus “stopfenden” Lebensmitteln bestehen kann.

Der Wissenschaftslage zu Urteile sollte also jeder, der keine Unverträglichkeit hat, selber entscheiden, ob er glutenhaltig isst oder eben nicht.

Eine glutenfreie Ernährung ist mit den heutigen Produkten bei Weitem nicht mehr schwierig. Schau dich mal hier um. 

Eine glutenfreie Ernährung ist nicht gesünder, glutenreduzierte Ernährung führt allerdings zu einem besseren Wohlbefinden.

Wenn wir uns gesund und optimal ernähren, stellt sich diese Frage allerdings nicht. Denn ohne Weizen, Zucker, tierische Produkte und verarbeitete Lebensmittel ist die Glutenzufuhr automatisch minimiert. Und dies ist, so finden wir, der optimale Weg. Wenn Ihr nun wissen wollt, wann, wie und bei welchen Lebensmitteln auf Gluten verzichtet werden kann, schaut Euch hier mal um.


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