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Neele´s Ernährungsgeschichte:

Als ich klein war, habe ich nicht großartig auf meine Ernährung geachtet. Da gab es auch schon mal öfter eine Tafel Schokolade.

Als Teenager hatte ich eine vegetarische Phase. Das war damals irgenwie ein Trend. Auch danach habe ich deutlich weniger Fleisch gegessen, vor allem kaum noch Schweinefleisch.

Die größte Ernährungsumstellung habe ich Anfang 20 während meines Studiums vollzogen. Mir ging es lange Zeit gar nicht gut, ich hatte Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen und oft ein benebeltes Gefühl. Nach unendlichen Tests und viel Ausprobieren gab es schließlich eine Diagnose, die leider nur durch Ausschlussverfahren festgestellt werden kann: Reizdarm.

Ein Reizdarm bedeutet nicht, dass man bestimmte Lebensmittel gar nicht mehr verträgt, es ist eher die Menge und das Zusammenspiel von Lebensmitteln, die zu einer Reizung führen. Ich ernähre mich seitdem hauptsächlich von basenbildenden Lebensmitteln und versuche saure Lebensmittel zu reduzieren.

Was ich hauptsächlich esse:

  • Obst und Gemüse
  • Hülsenfrüchte
  • glutenfreies Getreide
  • Nüsse und Samen

Worauf ich weitgehend verzichte:

  • tierische Lebensmittel
  • Haushaltszucker
  • glutenhaltiges Getreide, vor allem Weizen
  • stark verarbeitete Lebensmittel
  • Kaffee und Alkohol

In den ersten Monaten nach der Diagnose habe ich mich sehr gut an meine Ernährungsweise gehalten und mir ging es so viel besser. Ich war viel fitter, hatte keine Kopfschmerzen mehr, konnte viel klarer Denken und hatte mehr Energie. Ich kann nur jedem raten, sich mal ein paar Monate so zu ernähren, ihr wisst gar nicht, was ihr verpasst!

Diese Ernährungsweise klappt besonders gut für mich, wenn ich alleine wohne und für mich selber kochen kann. Unterwegs muss man sich etwas einschränken und hier und da Ausnahmen machen. Nach meinem Studium war ich eine lange Zeit in Kanada. Dort habe ich mich nicht mehr so streng an meine Ernährungsform gehalten. Dies hat nur dadurch geklappt, dass ich mich sehr viel bewegt hat. Sobald ich viel sitze und mein Darm nicht mehr in Bewegung ist, geht es mir wieder schlechter. Gerade wenn ich konzentriert arbeiten möchte, ernähre ich mich basisch.

Ein typischer Tag sieht bei mir so aus:

  • Morgens ein Smoothie aus Spinat, Banane und Beeren
  • Mittags ein Salat mit viel Gemüse
  • Abends eine große Portion Ofengemüse
  • zwischendurch gibt es einen Apfel und Nüsse sowie viel Tee und natürlich Wasser
  • auf der Arbeit und am Wochenende morgens trinke ich auch Kaffee, meist mit Hafermilch

Es geht mir nicht darum komplett zucker- oder glutenfrei zu leben, dafür gibt es zu viel leckeres Essen, was ich genießen möchte, vor allem, wenn ich mit Freunden unterwegs bin. Ich achte aber darauf eine gute Balance zu finden und mich so zu ernähren, wie es mir gut tut. Das Beste ist einfach, auf seinen Körper zu hören und ihm das zu geben, was er gerade braucht. Ich habe gemerkt, dass es vor allem Obst und Gemüse sind.


Sarah´s Ernährungsgeschichte:

Ich komme aus dem Leistungssport und kam daher schon früh in den Kontakt mit den verschiedensten Ernährungsformen und -arten und ihrer unterstützenden Wirkung. Für mich ist und war Ernährung nie die Stellschraube, die man drehen muss, um abzunehmen. Von der Fokussierung auf Low Carb halte ich nichts.

Ernährung sollte DIE Stellschraube für ein gesundes Leben und Gesundheit sein. Das ist sie auch, aber die meisten Menschen wissen bzw. merken dies nicht. Mit der richtigen Ernährung kann man seine Konzentration verbessern, seine Leistungsfähigkeit verbessern, Müdigkeit verhindern, Energie aufbauen, glücklicher sein und so vieles mehr. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist die Basis für ein glückliches, langes und erfolgreiches Leben. Warum halten sich denn sehr erfolgreiche Menschen an eine sehr gesunde, pflanzenbasierte Ernährung?

Wir Menschen haben uns aus Gemütlichkeit und aufgrund des manipulierten Geschmacks leiten lassen. Deshalb ist der Konsum von tierischen Lebensmittel, Nudeln und Schokolade so angestiegen. Unter vielen Selbstexperimenten wurde mir klar, was mir gut tut:

  • Viel Gemüse und Obst. Jeden Tag ein Smoothie und einen Salat. Viel grünes Gemüse sollte drin sein.
  • Keine tierischen Produkte. Zunächst habe ich mich vegetarisch ernährt. Und irgendwann vegan. Ich merke, dass tierische Produkte mir nicht gut tun. In einem gewissen Maß sind diese sicherlich okay, aber für mich ist der Verzicht mittlerweile keiner mehr. Fleisch kann ich auch ethischen Gründen nicht unterstützen und Milchprodukte sind für mich tabu, aufgrund dessen, dass sie meine Stimmung, mein Hautbild und mein Wohlbefinden negativ beeinflussen. Kuhmilch und Joghurt hat in unserer Ernährung keine Berechtigung und kann durch Pflanzenprodukte sehr gut ersetzt werden.
  • Wenig Gluten. Zu viele glutenhaltige Produkte sind ebenso nicht gut für uns. Deshalb ist es mir wichtig glutenfreie Alternativen zu haben und dies in mein Leben zu etablieren. Ich ernähre mich nicht glutenfrei, achte aber darauf nicht täglich Gluten zu mir zu nehmen.
  • Wenig Zucker. Gut wäre natürlich komplett auf industriellen Zucker zu verzichten! Es gibt genügend Alternativen! Wir sind aber alles Menschen und nicht alles kann perfekt sein! Achtet darauf, dass ihr nicht zu viel nascht und lasst Zucker auch gern mal für einige Wochen am Stück komplett weg. Ihr werdet merken, wie gut euch das tut!

Aus den genannten Gründen und meiner Ernährungseinstellung ist es mir wichtig auf dem Markt Alternativen zu haben. „Ich habe keine Zeit für gesunde Ernährung“ – soll keine Ausrede mehr sein. Deshalb gibt es jetzt die FoodChoice Backmischungen.

Wir wollen vegane, glutenfreie Produkte ohne industriellen Zucker, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe entwickeln, die als Alternative gelten. Eine Alternative ist ein gleichgestellter Ersatz zu anderen Produkten – und genau das wollen wir schaffen. Gesunde, vegane und glutenfreie Ernährung soll einfach werden.